Jaume Plensa

Mit seiner ersten Ausstellung in Barcelona hat er von 1980 bis heute in Berlin, Brüssel, England, Frankreich und in den USA gelebt und gearbeitet. Gegenwärtig ist er sowohl in Paris als auch in Barcelona ansässig.

Er war Dozent an der École Nationale des Beaux-Arts von Paris und an zahlreichen Kunst-Universitäten und -Einrichtungen. An der School of the Art Institute of Chicago ist er als Gastdozent tätig.

Seit 1992 hat er verschiedene nationale und internationale Auszeichnungen und Preise erhalten: Ernennung zum Ritter des Ordens für Kunst und Literatur durch das französische Kultusministerium (Paris, 1993), Nationaler Kulturpreis für bildende Kunst der Generalitat de Catalunya (Barcelona, 1997), Ehrendoktorwürde durch die School of the Art Institute of Chicago (Chicago 2005), Mash Award für Skulpturen im öffentlichen Raum (London, 2009), Nationaler Preis für bildende Kunst (Madrid, 2012) und kürzlich den Nationalen Preis für Grafik 2013 (Madrid, 2013).

Sein bildhauerisches Werk hat verschiedenen Etappen durchlaufen, größtenteils mit wiedergewonnenen Materialien wie Eisen, Bronze, Kupfer usw. 1986 begann er eine Reihe von Skulpturen aus Gusseisen, später bezog er das Licht und die Schrift mit ein. Unlängst verwendete er Fusionswerkstoffe wie Kunstharz, Glas, Alabaster, Plastik, Licht, Video und Ton. Zu seinen Arbeiten zählen auch Werke auf Papier und Stiche.

Neben seiner bildhauerischen Arbeit wirkt er auch oft an Bühnenbildern und Kostümen für Opern und Theaterproduktionen mit.

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